Näher an der natürlichen Gelenkfunktion dank Mako-Roboterpräzision

Zusammen mit unseren Partnern des Berner Prothetikzentrums, Dr. Bernhard Christen und PD Dr. Tilman Calliess, setzen wir seit 2018 als erste Orthopäden in der Schweiz den Operationsroboter Mako ein: Ein bisher nicht gekanntes Mass an Präzision und Patientensicherheit hat die Knieprothetik revolutioniert.

Wir sind stolz, als erste Operateure der Schweiz zusammen bereits über 3'000 Mako-assistierte Operationen erfolgreich durchgeführt zu haben und verfügen mit bald 6-jähriger Mako-Praxis in der Schweiz über die grösste Erfahrung mit diesem noch relativ jungen System. Unsere hohen Fallzahlen sprechen für sich: inzwischen entscheiden sich über 95% unserer Patienten für eine Operation mit dem Mako Roboter.

« Dr. Schneider hat mich sehr gut beraten und mir bei der Besprechung alles genau erklärt. Er zeigte mir auch auf, wie präzis der Roboter arbeitet und dass es dabei fast nie zu Komplikationen kommt. Ich hatte dementsprechend auch keine Angst vor der Operation. »

Walter Eichenberger, ehemaliger YB-Goalie

Stabilere Kniegelenke und weniger Revisionen als Ziel

Die Hauptgründe für Schmerzen nach dem Einbau einer Knieprothese sind mechanische Defizite, insbesondere eine ungenügende Bandspannung des neuen Kniegelenks.

Klinische Studien haben gezeigt, dass Mako-Teilprothesen zwei- bis dreimal genauer und dreimal reproduzierbarer sind als manuell implantierte Knieprothesen.

Die Studien zeigen zudem, dass Patienten, bei denen eine Teil- oder Totalprothese mit der Mako-Technologie eingesetzt wurde, deutlich weniger postoperative Schmerzen und eine bessere Funktionalität aufweisen als Patienten, denen eine Knieprothese manuell implantiert wurde.

Die Implantatregister aus den USA, Deutschland, Australien und der Schweiz zeigen ein vierfach niedrigeres Risiko für eine Wechsel-Operation in den ersten zwei Jahren nach Einbau einer Teilprothese, wenn diese mit dem Mako-System eingebaut wurde.

Wie läuft eine Operation mit dem Mako-Roboter genau ab?

Präoperative Planung

Vor der Operation wird ein CT-Scan des betroffenen Gelenks angefertigt. Diese Bildgebung wird in die Mako-Software geladen, die ein 3D-Modell des Gelenks erstellt.

Der Chirurg plant anhand dieser Daten die genaue Positionierung des Implantats, die Bandspannung und den Umfang des notwendigen Knochenabbaus.

Vorbereitung und Beginn der Operation

Die Operation wird am vereinbarten Operationstag in Vollnarkose oder Spinalanästhesie durchgeführt. Der Chirurg setzt einen Hautschnitt, um Zugang zum betroffenen Gelenk zu bekommen.

Der Mako-Roboterarm wird in Position gebracht und mit dem Patienten verbunden, um die exakten anatomischen Daten abzugleichen. Während der Operation wird zusätzlich noch die Kinematik der Kniebänder erfasst. Die Software des Roboters erkennt dabei die individuellen Eigenheiten der Kniebänder des Patienten und zusammen mit dem Operateur kann die Prothese nun aufgrund dieser neu gewonnenen Daten anhand der Bandspannung nochmals exakt ausgerichtet werden. Auch dieser Schritt erfolgt erst einmal virtuell, also am 3D-Modell auf dem Bildschirm, noch bevor die ersten Fräs- oder Sägeschnitte vorgenommen werden.

Ist die Prothese im Modell korrekt platziert und die Kniebänder seitengleich stabil gespannt, beginnt der Operateur mit dem eigentlichen Operationsvorgang.

Knochenpräparation mit dem Mako-Roboter

Der Chirurg führt das Instrument, aber der Mako-Roboter stellt sicher, dass sich die Fräse oder Säge nur innerhalb des vorher geplanten Bereich bewegt.

Der Roboterarm arbeitet dabei mit einer theoretischen Genauigkeit von 0.1mm und 0.5°. Falls der Chirurg versehentlich in gesundes Gewebe schneiden würde, wird der Fräsvorgang automatisch gestoppt.

Dadurch wird der Knochenabbau minimalinvasiv und hochpräzise durchgeführt.

Implantation der Prothese

Sobald das Gelenk vorbereitet ist, werden zuerst Probekomponenten der Knieprothese eingesetzt und die Kinematik des neuen Kniegelenkes wiederum mit Hilfe der Software des Roboters überprüft. Abschliessend wird das definitive neue Kniegelenk exakt nach der Planung eingesetzt. Der Chirurg überprüft noch einmal die Stabilität und Beweglichkeit des Implantats.

Wundverschluss und Nachsorge

Nach erfolgreicher Implantation wird die Wunde verschlossen und der Patient kommt in den Aufwachraum. Dank den minimal-invasiven Operationswunden und unseren Nachbehandlungskonzepten ist in der Regel ab dem Operationstag die volle Belastung und freie Beweglichkeit des Knies bereits wieder möglich.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich mich für eine Operation mit dem Mako Roboter entscheiden?

Aus unserer langjährigen Erfahrung sind dies die wichtigsten Punkte, die für eine Operation mit dem Mako-Roboter sprechen:

Präzision und Personalisierung
Mako nutzt 3D-CT-Scans, um ein detailliertes, individuelles Modell Ihres Knochens zu erstellen. Dadurch kann der Chirurg die Prothesenplatzierung exakt an Ihre Anatomie anpassen.

Echtzeit-Feedback
Das System stellt eine enge Interaktion zwischen Chirurg und Roboter sicher. Während der Operation erhält der Chirurg Echtzeit-Feedback, sodass die Prothese während des Eingriffs kontinuierlich optimal positioniert und die Bandspannung optimal ausgerichtet werden kann.

Minimal-invasive Operation
Durch den Einsatz der Mako-Technologie können die Chirurgen kleinere Schnitte machen. Die geringere Gewebeschädigung trägt dazu bei, dass die Rehabilitation in der Regel weniger schmerzhaft und schneller erfolgt.

Haltbarkeit der Prothese
Eine korrekt positionierte Prothese kann dazu beitragen, dass sie weniger verschleisst, was die Notwendigkeit für zukünftige Revisionsoperationen reduzieren kann.

Funktionalität und Mobilität
Eine präzise ausgerichtete Prothese bedeutet, dass Sie sich idealerweise natürlicher bewegen. Die individuelle Anpassung führt oft zu einer besseren Funktionalität, welche zu einer höheren Lebensqualität beitragen kann.

Weniger Komplikationen und geringeres Risiko
Durch die präzise Planung und das kontinuierliche Feedback während der Operation können Fehler reduziert und das Risiko von Komplikationen wie Fehlplatzierung der Prothese oder Fehler bei der Ausrichtung und Bandspannung verringert werden.

Optimierte postoperative Nachsorge
Mako bietet eine detaillierte postoperative Auswertung der Prothesenplatzierung, so kann der Chirurg auch nach der Operation sehen, wie das Implantat sitzt. Dies ermöglicht eine genauere Nachsorge der implantierten Prothese.

Erfahrene Chirurgen und bewährte Technologie
Mako ist ein weltweit verbreitetes und gut erprobtes System dessen Sicherheit und Zuverlässigkeit bereits in zahlreichen klinischen Studien bestätigt wurde.

Bessere Planbarkeit vor der Operation
Vor der eigentlichen Operation erstellt Mako ein 3D-Modell Ihres Gelenks, sodass der Chirurg die Operation genaustens planen kann und in der Regel die Grösse und Ausrichtung des Implantats bereits vor der Operation bekannt ist. Dadurch kann die Operationszeit reduziert werden, was einem Infektionsrisiko während der Operation entgegenwirkt.

Was unterscheidet den Mako Roboter von anderen Operationsrobotern?

Mako ist besonders auf Knie- und Hüftprothesenoperationen spezialisiert und hat sich in dieser Nische hervorragend etabliert. Die präzise Planung und Anpassung der Implantate mithilfe von CT-Daten und 3D-Visualisierung ist für diese Art von Eingriffen von grosser Bedeutung und führt daher zu exzellenten Ergebnissen.

« Ich kann beim Wandern wieder problemlos alle Auf- und Abstiege bewältigen, sogar grossteils ohne Wanderstöcke. Ich bin sehr glücklich darüber. Das übertrifft meine Erwartungen bei Weitem. »

Conrad G., Zürich

Ist es jetzt egal, wer mich operiert?

Absolut nicht! Der Operateur führt die Vorplanung der Prothese am Modell durch. Die gesamte Präparation des Gewebes wird weiterhin manuell durchgeführt. Der Umgang mit dieser neuen Technik muss in seiner Vielseitigkeit erlernt werden und erfordert Erfahrung.

Werde ich von einem Roboter operiert?

Nein. Während der Operation gibt das System dem Chirurgen Echtzeit-Feedback und führt die Handbewegungen an, um die Prothese genau zu positionieren. Der Chirurg behält während der gesamten Operation die Kontrolle über den Eingriff, wobei der Roboter seine Präzision unterstützt, jedoch keine vollständige Automatisierung übernimmt.

Warum muss ich für die Operation mit dem Mako Roboter eine Innovationspauschale bezahlen?

Der Mako Roboter wurde als Premium-System entwickelt, das sich vor allem an spezialisierte Kliniken richtet, die höchste Präzision und eine längere Prothesenhaltbarkeit anstreben.

Im Gegensatz zu anderen Robotersystemen, welche darauf ausgelegt sind, erschwinglicher und leichter zugänglich zu sein, ist der Mako Roboter ein teures, vollintegriertes Robotersystem. Er ist bis heute einzigartig, da er eine aufwendigere Bildgebung, eine fortschrittlichere haptische Technologie, höhere Softwarekomplexität und strengere Sicherheitsmechanismen als andere Robotersysteme bietet. Dadurch ist der Mako Roboter um ein vielfaches teurer, sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt.

Kann der Mako-Roboter auch bei einem Prothesenwechsel eingesetzt werden?

Ja. Alle Parameter der Schnittführung und Implantatplatzierung können während der Operation angepasst werden, sodass der Chirurg flexibel auf Knochensituation und Weichteile reagieren kann.

Gerade bei Revisionsoperationen, bei denen bereits Implantate vorhanden sind und Knochensubstanz oft reduziert ist, ermöglicht der Mako-Roboter eine gewebeschonende Präparation. Der Roboter hilft, den Knochenabtrag genau zu steuern, so dass nur das notwendige Material entfernt wird - das ist besonders wichtig, wenn wenig Knochen vorhanden ist.

Besonders bei Wechseln von Teil- auf Vollprothesen kann der Mako-Roboter seine Stärken voll ausspielen: oft können anstatt grosser Revisionsimplantate Primärimplantate eingesetzt werden, was zu einer besseren Funktionalität führt.

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